
Die Turngemeinschaft Allgäu wird am kommenden Wochenende nochmal alle Kräfte mobilisieren müssen. Nach dem Debakel gegen Kirchheim unter Teck am vorletzten Wettkampftag der 2.Bundesliga Süd - Kunstturnen steht das Turn-Team nach sechs Wettkampftagen immer noch ohne Sieg da und damit als Tabellenschlusslicht.
Und dabei hat sich das Team um Mannschaftsführer Stefan Haydn die Saison 2025 nach dem Wiederaufstieg in die zweite Liga ganz anders vorgestellt. Haydn: "Wir haben in den entscheidenden Momenten zu viele Fehler gemacht. Dazu kommt, dass Elias drei Wettkämpfe verletzungsbedingt fehlte sowie Kilian Krapp und Max Eberle Lücken an ein paar Geräten hinterließen." Erklärungen und Geständnisse verschiebt die TG Allgäu allerdings auf Sonntag, denn am Samstagabend hat das Team immerhin noch die Chance, durch einen Überraschungssieg gegen den TSV Pfuhl den so wichtigen einen Wettkampfsieg zu holen, der ihnen den Verbleib in der zweiten Bundesliga sichert. Im Fernduell gegen die TG Hanauerland wird es bei einem Allgäuer Sieg schlussendlich auf die Gerätepunkte, d.h. die gewonnen Geräte über die ganze Saison hinweg drauf ankommen.
Hier führen die Allgäuer hauchdünn, wohl wissend, dass Hanauerland am letzten Wettkampftag gegen den Tabellenersten Singen wohl kaum den großen Coup einfahren wird. Damit ist die TG Allgäu einmal mehr selbst verantwortlich, wie sich die Tabelle am Samstagabend zusammensetzt. Die Favoritenrolle wird allerdings den Pfuhler zugeschrieben. Mit drei Siegen steht die junge Riege als Aufsteiger im soliden Mittelfeld und konnte zuletzt mit konstanten und hochwertigen Übungen selbst die Mannschaften der Tabellenspitze ärgern.
Die Taktik der Allgäuer kann auf den vollen Kader zurückgreifen. Auf der Ausländischen Position wird Robert Kirmes das Team verstärken und auch Elias Reichenbach kehrt nach Handgelenksentzündung zurück in das Turntrikot. Der Wettkampf startet um 18:00 Uhr in der Dreifachhalle Schulzentrum Pfuhl. Die Allgäuer freuen sich über Support aus der Heimat.
Text: Maximilian Eberle - Bild: Ingo Rösler
